Energetische Sanierung


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Fenstersanierung

Fenster Sanierung - Fenster austauschen

Altbau Fenstersanierung
Türen und Fenster sind thermische Schwachstellen in der Gebäudehülle. Ein molliger Wärmeschutzmantel fürs Haus umfasst daher gerade auch sie. Entscheidend ist nicht nur die Verglasung, sondern auch der Rahmen.

Achtung!
Fenster Modernisierung ohne gleichzeitige Fassadendämmung ist nicht zu empfehlen. Neue Fenster schließen dicht, die feuchte Raumluft kann nicht mehr entweichen. Wenn dann noch die Wand kälter ist als das besser dämmende, neue Fenster, schlägt sich Kondenswasser auf ihr nieder. Das birgt Schimmelrisiken, auch bei häufigem Lüften.

Die Kosten für neue Fenster liegen von 100 – 400 €/m². Für die Fenster Sanierung gibt es Fördermöglichkeiten.

Wichtig beim Fenster Austauschen
Unterschiedliche Fenster für jede Himmelsrichtung
Bei Passivhäusern ist diese Regel schon selbstverständlich: Nordfenster an der "kalten" Gebäudeseite brauchen bessere Dämmeigenschaften - also einen niedrigeren U-Wert als Südfenster. Um im Winter die Sonneneinstrahlung zu nutzen, brauchen Südfenster eine Verglasung mit hohem g-Wert. Solche Fenster lassen aber auch im Sommer Wärme rein - deshalb sollten sie mit extra Sonnenschutz, z.B. Vordach, Jalousien oder Rolladen ausgestattet sein. Wo keine Sonneneinstrahlung erwünscht ist, setzt man Sonnenschutzgläser mit niedrigem g-Wert ein.

U-Wert (früher k Wert) Fenster
Der U-Wert (W/m²K) gibt die Wärmedämmfähigkeit der Verglasung und des Rahmens an. Der U-Wert des Fensters (Uw/) errechnet sich aus den U-Werten von Verglasung (Ug/) und Rahmen (Uf/). Er muss bei Modernisierung der neuen EnEV entsprechen. Details

• U-Wert Passivhaus-Standard : 0,80 W/m²K
• U-Wert EnEV-Standard: 1,7 W/m²K

g-Wert
Der g-Wert bezeichnet den Gesamtenergiedurchlassgrad. Sonnenschutzglas lässt nur einen Teil der Wärme durch und reduziert so den Treibhauseffekt im Gebäude. Vorsicht: Mit sinkenden g-Werten reduziert sich auch die Lichtdurchlässigkeit der Fenster. Die "Farbwiedergabe" verschlechtert sich.

• empfohlener g-Wert Sonnenschutzverglasung: 0,16 - 0,40 %
• empfohleneer g-Wert Wärmeschutzverglasung: 0,50 - 0,65 %

Glas
Zweischeiben-Isolierverglasung: 50 % geringerer Wärmeverlust als Einfachverglasung
Dreischeibenwärmeschutzverglasung: 85 % geringerer Wärmeverlust als Einfachverglasung!
Achtung: Isolierverglasungen sind in alte Fensterrahmen nur in Ausnahmefällen einzubauen. Meistens muss beides ausgetauscht werden.


Rahmen
Heute sind Kunststoff- und Holzrahmen verbreitet. Metall wird eher für Spezialprodukte wie Brandschutzfenster eingesetzt. Fenster- und Türrahmen aus Kunststoff-Mehrkammerprofil sind die günstigste Alternative beim energiebewussten Bau. Holzrahmen sind oft mit Polyurethan-Schaum und Wetterschutzblech kombiniert und damit teurer.




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